Neues aus Costa Rica
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Neues aus Costa Rica

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Nationalpark Vulkan Poás wieder geöffnet

Mit der Einführung eines modernisierten Online-Reservierungssystems, öffnete jüngst der Nationalpark Vulkan Poás erneut seine Pforten. Durch das neue System wird sichergestellt, dass der Zugang zum Park kontrolliert und unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen erfolgt. Ab sofort ist nur noch ein Ticketkauf über www.sinac.go.cr möglich. Mit dieser Form des Verkaufs von Eintrittskarten wird der Empfehlung der Nationalen Notfallkommission Folge geleistet, die für die Erarbeitung von Sicherheitsmaßnahmen in Nationalparks verantwortlich zeichnet. Interessenten können so zunächst maximal zehn Tickets pro Buchungsvorgang erwerben. Die Höchstanzahl für Gruppenbesuche liegt bei 50 Personen, die maximal 20 Minuten von der Aussichtsplattform aus den Krater bestaunen können. Mit der Wiedereröffnung dieses Schutzgebiets wurde eine Reihe weiterer Maßnahmen umgesetzt, die vom verantwortlichen Risikomanagement auf den Weg gebracht wurden. Dazu zählt unter anderem der Erwerb einer Sicherheitsausrüstung wie Masken und Helme, der Bau von Unterstellplätzen sowie Gaszählern in Echtzeit.

Pilotprojekt für ein einheitliches Management touristischer Destinationen

Innerhalb der ersten 100 Tage der Amtszeit von Präsident Carlos Alvarado Quesada startete das ICT (Instituto Costarricense de Turismo) in Zusammenarbeit mit dem privaten Tourismussektor, den Kommunalverwaltungen und der Bevölkerung das Pilotprojekt „Einheitliches Management touristischer Destinationen“.

Damit sollen in jedem einzelnen der 32 Zentren für Tourismusentwicklung die notwendigen Bedingungen geschaffen werden, um nachhaltige Entwicklung und Beschäftigung zu fördern. Die Standorte dieser Zentren befinden sich in den touristischen Destinationen des Landes und können im PNDTS (Plan Nacional de Desarrollo Turístico de Costa Rica 2017-2021 / Nationaler Plan für Tourismusentwicklung in Costa Rica 2017-2021) eingesehen werden. Für jede touristische Destination wird es dabei eine eigene Charakteristik und Struktur geben, um eine besondere Betreuung zu gewährleisten.

Durch Workshops, wie sie bereits in Turrialba und Sarapiquí durchgeführt wurden, entsteht eine bedeutsame Zusammenarbeit von Unternehmern, Gemeindeverwaltungen, dem ICT und anderen Einrichtungen zur Stärkung der unterschiedlichen touristischen Destinationen. Rodolfo Lizano, Direktor der Abteilung für Tourismusplanung und -entwicklung des ICT, erklärte dazu: „Der Erfolg des Programms wird von der Führungsrolle der lokalen Akteure bei der Durchführung und Überwachung der Aktionen abhängen, die in allen 32 Zentren für Tourismusentwicklung mit Unterstützung des ICT ausgearbeitet wurden.“

„Cultivando Nuestras Raíces“ – Ein Projekt zum Schutz des kulturellen Erbes indigener Völker

Die indigenen Frauen der Gemeinde Rey Curré im costa-ricanischen Kanton Buenos Aires (Provinz Puntarenas) starteten das kulturelle Projekt „Cultivando Nuestras Raíces“, mit dem uralte Bräuche vor dem Aussterben bewahrt werden sollen.

Dafür wurden eine Reihe von Workshops und Kursen entwickelt, in denen althergebrachte Fertigkeiten wie das Spinnen von Baumwolle, das Färben von Nähgarn, das Schären und das Weben erlernt werden können und somit für spätere Generationen erhalten bleiben. Für die kommenden Monate sind weitere Lehrgänge geplant, die sich mit der uralten Sprache, der lokalen indigenen Küche, mündlichen Überlieferungen, dem Maskenschnitzen und vielem mehr befassen werden.

Unterkunft in ländlicher Umgebung: Hütten und Gartenanlagen „Los Pinos“

Eines der Highlights im Biologischen Reservat Monteverde ist die 1987 gegründete Unterkunft „Los Pinos“, die sich durch familiäre Atmosphäre und größtmögliche Nachhaltigkeit auszeichnet. Die von einer indigenen Familie errichteten und verwalteten Hütten liegen eingebettet in die Natur, inmitten von naturbelassenen Gartenanlagen und üppigen Wäldern. Sie sind klimatisiert und mit allem Notwendigen – inklusive Kochgelegenheiten – ausgestattet.

Die Anlage „Los Pinos“ befindet sich in einem 8 Hektar großen privaten Reservat im weltweit anerkannten ökologischen Reiseziel Monteverde. Viele wichtige Orte für Urlaubsaktivitäten sind ganz in der Nähe zu finden. Für alle, die den Nebelwald besuchen möchten, ist Monteverde das erste Anlaufziel. Seine breitgefächerte Biodiversität und die vielfältigen Möglichkeiten für Abenteuer-Aktivitäten machen das Reservat zu einem touristischen Hauptanziehungspunkt der Provinz Puntarenas.

Die Kokos-Insel feiert ihr 40-jähriges Jubiläum als Nationalpark

Am 22. Juni 1978 wurde die Kokos-Insel (Isla del Coco) zum Nationalpark erklärt. Seitdem bemüht man sich unermüdlich um den Schutz dieses wertvollen Naturjuwels, das 1997 außerdem in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde. Vor allem bei Tauchern gilt die Insel als unvergleichliches Paradies.

Die Kokos-Insel hat eine Ausdehnung von 24 km² Landfläche und ist von einer
12-Seemeilen-Schutzzone umgeben. Diese ist der größte Schutzbereich Costa Ricas und bietet 2.600 Arten – darunter 100 auf der Welt einmaligen – eine Heimat.

Wertvoller Schatz der Natur – Die Halbinsel Osa

Die Halbinsel Osa zählt zu den Naturschätzen Costa Ricas und der ganzen Welt. Mit ihren zahlreichen einsamen Stränden und der üppigen Natur ist sie ein Geheimtipp, für dessen Schutz viel getan wird.

An der südwestlichen Pazifikküste gelegen, ist Osa – neben der Halbinsel Nicoya – eine der beiden wichtigsten Halbinseln des Landes. Sie zeichnet sich durch eine Vielzahl tropischer Lebensräume aus, die ca. 2,5 Prozent der weltweiten und über 50 Prozent der costa-ricanischen Biodiversität beherbergen. Hunderte Arten exotischer Säugetiere, Reptilien, Insekten und Amphibien und mehr als 400 Vogelarten leben an diesem einzigartigen Ort.

Und genau hier, auf der Halbinsel Osa, findet man eine der zauberhaftesten Unterkünfte Costa Ricas: die Cosinga-Lodge. Die wunderschöne Öko-Lodge liegt versteckt in einem Privatreservat im Regenwald, wo sie ihren Gästen einen einmaligen Panoramablick bietet. Ihre zehn rustikalen Holzhütten sind mit höchstem Komfort ausgestattet, und das Freiluftrestaurant lädt als idyllischer Ort zu einem romantischen Abendessen zu zweit ein. Vogelbeobachtungen, Yoga und Spa, Wanderwege und Ausflüge, authentische Küche und jede Menge Wellness sind nur einige der zahlreichen Erlebnisse, die in der Cosinga-Lodge auf die Gäste warten.

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