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Spektakuläre Verrücktheiten auf hoher See

Auf Kreuzfahrtschiffen gibt es fast alles, was es nicht gibt. Im Wettstreit um die verrücktesten Ideen überbieten sich die Reedereien mit neuen Attraktionen: Vom Steinway-Flügel in der Suite über einen echten Wald bis zur virtuellen Reise in die Zukunft reichen die abgedrehten Neuheiten. Die Profis von kreuzfahrten.de kennen die verrücktesten Angebote.

Je größer das Schiff, desto spektakulärer das Entertainment an Bord. Dies gilt besonders für die großen US-Reedereien. Royal Caribbean International bietet Attraktionen, die Adrenalin durchs Blut rauschen lassen: Die schwimmenden Kleinstädte der Oasis-Klasse glänzen mit Top-Angeboten für Sport, Spiel und Spaß. Anders die noblen Megayachten von Seabourn, Ponant und Co. Sie setzen auf Luxus und bieten 24-Stunden-Butler, feinste Sterne-Küche und Suiten groß wie auf einer Oligarchen-Yacht. Zwischen Gigantomanie und Luxus ist viel Platz für fantasievolle Ideen. Es gibt Schiffe mit Kräutergewächshäusern, Wiesen und Wäldern, es gibt schwebende Bartresen, fliegende Teppiche und Unterwasserlounges.

Riesen-Rutschen: schrille Schreie aus der Tiefe

Wer glaubt, Rutschen seien ein Vergnügen für Kinder lernt auf Kreuzfahrtschiffen dazu. The Blaster ist mit einer Länge von 244 Metern die längste Rutsche auf den Weltmeeren und befindet sich auf der Navigator of the Seas von Royal Caribbean. In Schlauchbooten düsen die Passagiere in die Tiefe. An Bord der Symphony of the Seas wartet Supercell, eine spektakuläre Wasserrutsche, die Passagiere wie in einem Champagner-Glas herumwirbelt. Kunterbunt und kitschig rutschen Passagiere bei Disney Cruise Line auf der Aqua Duck im Gummiboot durch eine durchsichtige Röhre, die abends in Regenbogenfarben leuchtet. Mit rasanten Fahrten locken auch viele Schiffe von Carnival Cruise Lines. Besonders beliebt sind die Rennrutschen, auf denen Gäste sich messen. Diesen Wettstreit gibt es auch im Racer auf der Aida Perla und der Aida Nova. Der Racer ist eine Doppelrutsche mit Zeitmessung, die den schnellsten Rutscher ermittelt: Schrille Schreie sind garantiert.

Bars: Barkeeper aus Stahl, Theken aus Eis

Theken aus Eis, Roboter als Barmixer oder eine schwebende Bar, auf Kreuzfahrtschiffen ist alles möglich. So hat Norwegian Cruise Line auf einigen Schiffen eine Bar aus Eis gebaut. Die Raumtemperatur liegt bei minus 8 Grad Celsius, und die Gäste tragen auch in der Karibik Umhänge und Handschuhe, um ihren Drink zu genießen. Royal Caribbean setzt nicht auf Eis, sondern auf Stahl. In der Bionic Bar sind Roboter im Einsatz. Sie mischen nach der Bestellung via Tablet die Zutaten aus rund 100 Flaschen, die an der Decke hängen. Serviert wird per Förderband. Auf einigen Schiffen können die Gäste bei Royal Caribbean in die schwebende Rising Tide Bar einsteigen und in einer auf- und niedergleitenden Gondel ihren Cocktail genießen.

Luxus: U-Boot-Ausflüge und Butler-Service rund um die Uhr

Die Edel-Reedereien sind ebenfalls erfinderisch und überraschen mit neuen Highlights. Marmor im Bad, Dinner auf der Veranda und Spezialitäten vom Sternekoch sind längst Standard wie Obstkörbe, flauschige Bademäntel und Blumenarrangements. Auf den beiden Yachten von Sea Dream Yacht Club erhalten alle Gäste sogar Schlafanzüge mit eingesticktem Namen. Crystal Cruises hat auf der Crystal Esprit ein Mini-U-Boot für besondere Ausflüge an Bord. Die Seven Seas Explorer bietet betuchten Gästen eine Suite von 360 Quadratmetern Größe, in der auch ein Steinway-Flügel Platz findet.

Küche: vom Pizza-Service bis zur Sterneküche

Wer Schokolade liebt, sollte die MSC Meraviglia buchen. Dort stellt die Küche nach Rezepten des Pâtissiers Jean Philippe Maury in einer Schokoladenmanufaktur feinste Pralinen und Macarons per Hand her und formt Schmetterlinge oder Unterwasser-landschaften. Die Aida-Schiffe haben ein voll ausgestattetes Brauhaus und Braumeister an Bord. Zum frischen Gerstensaft serviert die Reederei zünftig Schweinshaxe, Gulasch und Knödel. Beinahe alles, was an Land beliebt ist, hält auf den Schiffen Einzug. Das reicht vom Pizza-Service bei Norwegian Cruise Line über alpenländische Küche auf der Mein-Schiff-Flotte bis zu Cooking-Classes bei Holland America Line.

Neue Welten: 5. Dimension und virtuelle Reisen

Ab in virtuelle Welten: Das ist auf Kreuzfahrtschiffen der neue Trend. Die Spectrum of the Seas von Royal Caribbean, die derzeit auf der Meyer Werft gebaut wird und im Sommer 2019 in See stechen soll, zeigt wie es geht. Am Heck des Schiffes wird das Bungee-Trampolin “Sky-Pad” installiert. Die Gäste werden mit einem Virtual-Reality-Headset unter einer Kuppel angeschnallt und reisen in neue Erlebniswelten. Bei Carnival heißt die Zauberformel 5D. Im 3D-Kino wackeln und vibrieren die Sessel und die Zuschauer erleben Windstöße und Spritzwasser passend zu den Filmszenen. Auf der Aida Nova tauchen die Gäste in andere Sphären ein. Das Time Machine Restaurant lädt zu einem Show-Dinner, bei dem Vergangenheit und Zukunft sowie Realität und Fantasie zu einer Welt voller Magie verschwimmen.

Thrill für Wagemutige: Sprung ins Nichts

Der Fallschirmsprung-Simulator Ripcord by iFly, der 90 Meter hohe Schwenkarm North Star und der Sport- und Unterhaltungskomplex Sea Plex mit Autoscooter und Roller-Skating sind die Stars auf den Schiffen der Quantum-Klasse von Royal Caribbean. Auf den Riesenschiffen der Oasis-Klasse stehen Surfsimulator, Eislaufbahn, Kletterwände und Zipline bereit. Ein Highlight bei Norwegian Cruise Line sind die zweigeschossigen E-Kart-Rennstrecken auf der Norwegian Joy und der Norwegian Bliss. Hier können Hobby-Rennfahrer auf der mit 300 Metern längsten Kartbahn der See Vollgas geben. Schwindelfreie klettern bei Norwegian auf den Schiffen der Breakaway- und Breakaway-Plus-Klasse durch den größten Multi-Level-Hochseilgarten auf See.

Verrücktheiten auf See: Wiesen und Wälder

Bummeln im Wald, Picknicken und Boccia spielen auf der grünen Wiese, auch das geht auf Kreuzfahrtschiffen. Bei Celebrity Cruises wächst echter Rasen auf mehr als 2.000 Quadratmetern an Bord der Schiffe der Solstice-Klasse und so kann es durchaus sein, dass der Duft von frisch gemähtem Gras über die Decks weht. Doch das ist nichts gegen die 12.000 echten Bäume und Pflanzen, die auf den Schiffen der Oasis-Klasse von Royal Caribbean im Central Park wachsen und zu einem Waldspaziergang einladen. Dagegen macht sich der Kräutergarten auf der MS Koningsdam von Holland America bescheiden aus. Costa lädt auf den Schiffen der neoCollection mit hochwertigen Teleskopen zum tiefen Blick in die Galaxis. Auf der Celebrity Edge gleitet ein überdachter Magic Carpet an der Steuerbordseite hoch und runter und beherbergt ein Restaurant. Gespannt sein darf man auch auf die Unterwasserdrohnen, die die MS Roald Amundsen von Hurtigruten zur Erkundung der Unterwasserwelt an Bord haben wird. Und die französische Reederei Ponant stattet ihre neuen Schiffe mit Unterwasser-Lounges aus, die spektakuläre Blicke in die Welt der Korallen und Fische bietet.

Die Nees-Reisen AG hat sich seit 2002 als unabhängiger Spezialist auf Kreuzfahrten konzentriert. Mit mehr als 35.000 Reisenden in 2018 ist Nees einer der größten Vermittler von Kreuzfahrten im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen verkauft in mehreren Sprachen ausschließlich Kreuzfahrten und damit verbundene Zusatzleistungen. Rund 20.000 Kreuzfahrten mit etwa 50 Reedereien und Veranstalter für Hochsee- und Flusskreuzfahrten können gebucht werden. Davon sind zahlreiche Reedereien mittels direkter Schnittstellen an die Datenbank von Nees-Reisen angebunden. Zudem ist Nees-Reisen Partner von Miles & More, hier können Prämienmeilen gesammelt und eingelöst werden. Ein mit Reise-Profis besetztes Service-Center, eine IATA-Agentur zur Buchung von Flügen und kostenlose Service-Nummern (0800) in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören zu den Dienstleistungen des Familienunternehmens.

Quellenangabe: “obs/Nees Reisen AG/Roy Riley / sbw-photo”

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